Alisha Gamisch (geboren 1990 in Tegernsee) ist eine deutsche Schriftstellerin. Ihre Themen sind generationsübergreifende Traumata, Mehrsprachigkeit und Migration.

Gamisch entstammt einer russlanddeutschen Familie.[1] Sie studierte in München und London Anglistik und Germanistik. Anschließend arbeitete sie als Lehrerin in Berlin und schrieb Beiträge für Literaturzeitschriften wie PS – Politisch Schreiben und das Mosaik-Magazin. Außerdem war sie Gast bei Lesereihen wie books without covers in Berlin und beim Großen Tag der jungen Münchner Literatur am Literaturhaus München. 2020 veröffentlichte sie im Verlagshaus Berlin einen ersten Gedichtband Lustdorf, der vom Berliner Haus für Poesie als eines besten Lyrikdebüts des Jahres ausgezeichnet wurde. 2022 erhielt sie zusammen mit Katharina Dück und Philipp Brotz den in diesem Jahr erstmals verliehenen, mit 300 Euro dotierten Nora-Pfeffer-Preis für Lyrik des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR).[2] 2023 war sie Stipendiatin der Romanwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin. 2026 erschien ihr Debütroman Parasiti bei Voland & Quist, in dem sie den Lebenswegen dreier russlanddeutscher Frauen vom Nowosibirsk der 1960er Jahre bis ins Fürstenfeldbruck der Gegenwart folgt.

Quelle: Wikipedia

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